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WIE ECHT SIND JENSEITSKONTAKTE?

Aktualisiert: 5. März

Worauf sollte ich achten, wenn ich authentische Jenseitskontakte erleben möchte!


abstrakte Gitter


Viele Menschen interessieren sich weltweit für außersinnliche Wahrnehmungen, eine mögliche Existenz nach dem Tod,





Nachtodkontakte, Nahtoderfahrungen, die Reinkarnation, Spuk sowie andere paranormale Phänomene oder haben einiges sogar selbst erlebt. Weil das so ist, haben wir auf der einen Seite weltweit engagierte Wissenschaftler, die diesen Phänomenen immer genauer auf den Grund gehen und auf der anderen Seite einen unersättlichen spirituellen Markt, der allein in Deutschland im Jahr 2011 25 Milliarden Euro betrug und geschätzt im Jahr 2021 rund 35 Milliarden Euro betragen wird [1].


Sie werden eine Vielzahl von Anbietern im medialen Bereich finden, wie zum Beispiel Medien, die spiritistischen Vereinigungen angehören, Trancemedien, physikalische Medien, psychografische Medien, Spirit Art Medien, Channelern die Botschaften höherer Wesen empfangen sowie Medien, die die Forschung unterstützen, durch Wissenschaftler oder wissenschaftliche Verfahren auf ihre Kommunikationsfähigkeit geprüft wurden.


Doch wie authentisch die Medialität nun wirklich ist, ist für trauernde und an der Medialität interessierten Menschen nicht immer ersichtlich, da hier von betrügerischen Medien eine Reihe von Tricks und Techniken verwendet werden, um diese glaubhaft erscheinen zu lassen.


Sind alle Jenseitskontakte mit Medien grundsätzlich Betrug?


Sandformation


Es gibt Medien, die bewusst betrügerische Techniken einsetzten, um Kunden auszunutzen [2].






Auf der anderen Seite gibt es Wissenschaftler vom Windbridge Research Center, die Medien unter kontrollierten, fünffach verblindeten Laborbedingungen getestet, gescreent, geschult und zertifiziert haben, welche "Cold Reading", "Hot Reading", andere betrügerische Mittel sowie sensorisches Feedback während der Lesung ausschließen [2].


Bob Ginsberg Gründer der Forever Family Foundation, einer gemeinnützigen Organisation, welche Medien kostenlos durch Wissenschaftler innerhalb eines sehr strengen Prüfverfahren zertifiziert, um Menschen vor betrügerischen Medien und in ihrer Kommunikation noch nicht reifen Medien zu schützen ist in seiner 15 - jährigen Tätigkeit im Zertifizierungsprozess zu dem Schluss gekommen, dass 90 % der Medien innerhalb ihrer Praxis nicht das tun können, was sie nach Außen behaupten [3].


Nach seiner Beobachtung haben die 10 % der echten Medien häufig lebensverändernde Auswirkungen auf ihre Klienten, wenn sie ihnen genaue und spezifische Beweise von ihrem geliebten verstorbenen Menschen geben können [3].


Welche Effektivität und Wirksamkeit ein Jenseitskontakt durch ein echtes Medium für die trauernden Hinterbliebenen auf die Trauer hat, ist ebenfalls ein wichtiger Forschungsaspekt von Wissenschaftlern in diesem Bereich.


Mediumship & Research Verein für Medialität & Afterlife Forschung (M&R) e. V. bietet Medien ebenfalls seit 2019 eine kostenlose Zertifizierung für ihre Kommunikationsfähigkeit nach dem vom Windbridge Research Center publizierten fünffach verblindeten Verfahren an, welches Cold Reading, Hot Reading, betrügerische Mittel und sensorisches Feedback ausschließt. Auch hier konnten Medien zeigen, dass sie spezifische Informationen über die Verstorbenen erhalten konnten, die für das Prüfverfahren jedes einzelnen Mediums ausgewählt wurden.


Cold Reading und Hot Reading im Jenseitskontakt als Betrugstechnik!




Das "Cold Reading" ist eine Frage- und Antworttechnik, die ein






betrügerisches Medium bewusst einsetzt und häufig auch sensorische Hinweise vom Klienten nutzt, wie das Alter, Name, Geschlecht, Kleidung, Akzent, Tränen, Keuchen, Nicken, Pupillendilation, Geruch des Klienten z.B. nach Parfüm oder Rauch, um die Sitzung einigermaßen glaubhaft zu gestalten [2].


Der Einsatz des "Cold Readings" kann mit ein Grund sein, warum einige betrügerische Medien nur Jenseitskontakte anbieten, wo sie den Klienten direkt sehen können und keine Jenseitskontakte per Telefon.


Aus rein wissenschaftlicher Sicht mit geprüften Medien weiß man, dass Jenseitskontakte per Telefon genauso genau sind wie Jenseitskontakte im Direktkontakt. Auch ein Jenseitskontakt mit Informationen, welche so allgemein gehalten sind, dass sie auf fast jeden passen würden ist ein "Cold Reading".




Bei der Technik des "Hot Readings"

hat das betrügerische Medium

bereits vorab Informationen über den Klienten




und gibt sie während des Jenseitskontaktes an diesen zurück, so als würden sie vom Verstorbenen stammen [2]. Häufig können Informationen über das Internet und die sozialen Netzwerke ausfindig gemacht werden [2].


Worauf sollten sie achten, um authentische Jenseitskontakte erfahren zu können!


I.


Ein echtes Medium benötigt von ihnen weder vor und während des Jenseitskontaktes Informationen über sie noch über den Verstorbenen,








im Grunde genommen auch nicht ihren Namen und muss sie auch nicht sehen, um für sie einen korrekten Jenseitskontakt herzustellen. Ein echtes Medium wird sie nicht fragen, sondern sie anhalten während des Jenseitskontaktes nur mit Ja oder Nein zu antworten.



II.



Betrügerische Medien lassen häufig sehr viel Spielraum dafür, wer alles aus dem Jenseits zum Jenseitskontakt für den Klienten erscheinen kann,





um sich gezielt mit Cold - Reading oder Hot - Reading an einen geeigneten Kontakt heranzuarbeiten.


Haben Klienten ein oder mehrere Wunschkontakte für den Jenseitskontakt fordern betrügerische Medien oft doch vorab Informationen von den Klienten wie zum Beispiel den Vornamen des Verstorbenen, das Verhältnis zum Klienten zu Lebzeiten wie z. B. Bruder, Vater oder Freund oder sogar ein Foto des Verstorbenen, um sich auf den spezifischen Wunschkontakt einzustimmen.


Wichtig, die Verstorbenen können bei einem echten Jenseitskontakt dem Medium mitteilen, dass der Klient ein oder mehrere Wunschkontakte für den Jenseitskontakt hat und in welchem Verhältnis sie zu ihm zu Lebzeiten standen.


III.




Bitte achten sie darauf einige betrügerische Medien behaupten, dass Verstorbene





nur über Gefühle, Bilder und Symbole kommunizieren, die Informationen durch das Medium im Jenseitskontakt übersetzt werden müssen, die Hellsinne des Mediums unterschiedlich entwickelt sind oder der Verstorbene im Jenseits auch die Kommunikation über das Medium erst lernen muss.


Dem ist nicht so, denn Studien am Windbridge Research Center mit Forschungsmedien im Jenseitskontakt haben ergeben, das die Kommunikation für das Medium mit den Verstorbenen im Jenseitskontakt über multimodale Sinneseindrücke stattfindet, welche das gleichzeitige Hören, Sehen, Fühlen, Riechen und einfach Wissen von Informationen umfasst und das alle Informationen, welche der Verstorbene im Jenseitskontakt freiwillig an das Medium vermittelt wie z. B. die Augenfarbe, die Haarfarbe, den Todesumstand und so weiter gleich gut über die multimodalen Sinneseindrücke für das Medium zu empfangen sind [5].


IV.

Wenn sie ein Medium für den Jenseitskontakt suchen, dann tun sie das bitte nicht in einem Forum für Spiritualität oder Esoterik, da auch hier betrügerische Medien nach Klienten fischen und Menschen hier häufig den Fehler machen, dass sie in ihren Beiträgen schon über den Verstorbenen schreiben, zu dem sie gerne einen Jenseitskontakt hätten.


Auch Facebook ist nicht der authentischste Ort, um mit einem Medium in Kontakt zu kommen, denn betrügerische Medien nutzen auch Facebook ganz bewusst, um Informationen zu erhalten, sei es in Jenseitskontaktgruppen oder direkt über ihre Seite.


Auch gibt es einige Webseiten, die Medien listen. Achten sie bitte darauf, ob die gelisteten Medien nach kontrollierten, wissenschaftlichen, mehrfach verblindeten Bedingungen zertifiziert wurden, damit die beschriebenen betrügerischen Mittel ausgeschlossen werden können.


V.

Das sollten sie bei medialen Demonstrationen für Jenseitskontakte beachten, die kleine mediale Abende sein können oder größere Veranstaltungen mit größeren Publikum live oder online. Bei dieser Form der medialen Demonstration von Jenseitskontakten ist der Spielraum für Betrug sehr groß.


So können sich für das Medium bekannte Personen im Publikum befinden, an welchen es Jenseitskontakte für das Publikum präsentiert, es kann durch "Hot Reading" schon Informationen für die Präsentation haben oder für die Kurzkontakte gezielt "Cold Reading" einsetzen.


Da Verstorbene klar kommunizieren können, zu welchen Hinterbliebenen sie im Publikum gehören, kann ein "echtes Medium" genau sagen, in welchen Verhältnis der Verstorbene zu dem Hinterbliebenen stand und zu welchen Hinterbliebenen er im Publikum gehört.


Das ist bei betrügerischen Medien ohne den Einsatz von "Hot Reading" oder dem Einsatz einer bekannten Person im Publikum nicht der Fall, hier muss das Publikum den Verstorbenen zuordnen und es werden Vorweg sehr häufig vorkommende Todesumstände genannt, sehr allgemeine Personenbeschreibungen und insgesamt sehr allgemeine Aussagen an das Publikum weiter gegeben.


Häufig stellen Medien live Mitschnitte von Jenseitskontakten für ihre Vermarktung ins Netz, wo auch die besagten betrügerischen Mittel Anwendung gefunden haben können.


Beachten sie bitte bei live Jenseitskontakten je nach Größe des Publikums den Gewinn für ein betrügerisches Medium und die Wahrscheinlichkeit, wenn sie gerne eine Kurzbotschaft erhalten möchten, dass sie diese dort erhalten können.


Prüfen sie sich bitte selber, dass sie sich nicht von ihren reinen Emotionen leiten lassen so gerne von ihren Verstorbenen zu hören und sind dann am Ende zahlender Kunde für ein betrügerisches Medium.


VI.

Viele Medien geben an, Wartelisten für Jenseitskontakte zu haben oder gar keine Einzelsitzungen aufgrund einer immens langen Warteliste mehr anbieten zu können. Diese Aussage kann unterschiedliche Gründe haben.


Die wenigen weltweit durch Wissenschaftler oder über wissenschaftliche Verfahren zertifizierten Medien für Jenseitskontakte bieten für trauernde Menschen nur eine sehr geringe Ressource und sind teilweise auch in der Öffentlichkeit aktiv, ehrenamtlich in Stiftungen tätig sowie völlig unentgeltlich für die Forschung tätig, wodurch es bei diesen Medien auch zu realen Wartelisten kommen kann.


Bei betrügerischen Medien liegt der Fokus nicht auf der trauernden Person, sondern auf dem Umsatz der mit Jenseitskontakten und verbindenden Angeboten wie Seminaren, Workshops, Ausbildungen zum Jenseitsmedium oder Büchern über das Jenseits, Jenseitskontakten oder Jenseitsmedien dazu erzielt werden kann.


Eine Warteliste soll für die Öffentlichkeit ausdrücken, wie gefragt das vermeintliche Medium ist und dient dazu die Kaufkraft der Klienten zu fördern nach dem Motto "bevor ich keinen Termin für den Jenseitskontakt mehr bekomme, buche ich jetzt schnell noch einen".


VII.



Häufig finden sie Ausbildungen, um ein Jenseitsmedium zu

werden. Diese Angebote, die ein ganz unterschiedliches Preisniveau





haben können, sind wissenschaftlich nicht haltbar, da es keine signifikanten Ergebnisse gibt das Meditation und Trance PSI - Fähigkeiten begünstigen oder das alle Menschen mit PSI - Fähigkeiten geboren werden [5, 6, 7].


Ganz im Gegenteil dazu, zeigt eine erste Pilotstudie vom Institute of Noetic Sciences IONS mit gescreenten hellsichtigen Menschen im Vergleich zur Kontrollgruppe genetische Unterschiede, welche die Grundlage für weitere Studien in diesem Bereich ist [7].


So zeigte die Kontrollgruppe auf dem Chromosom 7 eine veränderte Variante des TNRC18-Gens (rs117910193, Position 5401412), welche die Gruppe der gescreenten hellsichtigen Menschen nicht besitzt [7].


Falls, sie selbst nach einer DNA - Analyse ihre DNA - Rohdaten besitzen, können sie dort selbst nachsehen, ob bei ihnen die Variante vorhanden ist oder fehlt.


Da ich selbst ein Medium bin, konnte ich auf meinen DNA - Rohdaten die veränderte Variante der Kontrollgruppe des TNRC18-Gens (rs117910193, Position 5401412) auf Chromosom 7 nicht finden [7].


Viele Medien, die durch Wissenschaftler oder wissenschaftliche Verfahren zertifiziert worden sind, sind ganz "natürliche Medien" ohne jegliche Ausbildung und haben aber diese strengen kontrollierten, mehrfach verblindeten Tests bestanden [7].


VIII.



Die Medialität im Trancezustand sollte genauso spezifische Informationen

über die verstorbene Person oder durch einen anderen geistigen Kommunikator liefern,




ganz egal, ob das Medium sich in leichter, mittlerer oder tiefer Trance befindet. Achten sie bitte hier auch genauer bei einem Trancespeaking darauf, wo ein geistiger Kommunikator vermeintlich durch ein Medium spricht, das es sich dabei nicht nur um allgemeine Aussagen handelt wie zum Beispiel das aktuelle Weltgeschehen oder die zukünftige Entwicklung dieser, denn geistige Führer sind unabhängig vom Bewusstseinszustand des Mediums in der Lage, gezielt und spezifisch zu kommunizieren.


IX.

Fake Bewertungen und Kommentare im Internet damit versuchen sich auch andere Unternehmen hervorzuheben und sind leider ein großes Ärgernis im Großen und Ganzen für eine authentische Unternehmenstransparenz.


Sie sind aber auch ein beliebtes Mittel auf Facebook, Twitter, Instagram, Google, YouTube und Co. von betrügerischen Medien und deshalb nicht der beste Richtwert für Klienten, um wirklich auf ein echtes Medium für Jenseitskontakte zu stoßen.


X.

Der Status eines Mediums! Sie werden Medien finden, die sich als der Goldstandard unter den Medien bezeichnen, als das beste Medium der Welt, Europas oder zum Beispiel Deutschland.


Diese vermeintlichen Medien nehmen aufgrund ihrer eigenen Anpreisung häufig auch nicht gerechtfertigte Preise für ihre angebotenen Leistungen und ihr Status bezieht sich wohl eher auf ihren Jahresgewinn oder ihre Auftritte in der Öffentlichkeit.


Keines dieser vermeintlichen Medien ist durch ein ausreichend verblindetes Protokoll durch Wissenschaftler geprüft worden, um eine mediale Authentizität zu bestätigen. Seien sie bitte auch hier wachsam, wenn ein vermeintliches Medium sich selbst so in den Himmel hebt!


XI.

Das Buch "The Psychic Mafia" geschrieben von M. Lamar Keene einem seinerseits bekannten hellsichtigen Medium, beschreibt wie der Autor zum Medium wurde und mit welchen Tricks er hunderte von Menschen über seine vermeintlichen Fähigkeiten getäuscht hatte.


In seinem Buch lässt er hinter die Kulisse der spirituellen Szene gucken, beschreibt das Netzwerk der "medialen Spionage", welche betrügerischen Medien die Möglichkeit zu operieren gibt und gefährlich ist für das Leben von Menschen, die es offen legen möchten [6].


Für den Autor hatte der Ausstieg aus dem betrügerischen Netzwerk und die Veröffentlichung seines Buches lebensbedrohliche Folgen, denn er bekam lebensbedrohliche Telefonanrufe, es wurde auf ihn geschossen und er lebte bis zum Rest seines Lebens unter einem anderen Namen [7].


Das ist ein gutes Beispiel dafür, das nicht nur trauernde Menschen vor Betrug geschützt werden müssen, sondern es in diesem Bereich richtig strafrechtlich verfolgbare kriminelle Strukturen gibt.


Sie als Einzelner können für sich viel tun, indem sie innerhalb der spirituellen Angebote kritisch hinter die Strukturen schauen und in der Gemeinschaft sollten wir bedacht sein mehr Regelungen und kontrollierte Prüfungen von medialen Anbietern zu erreichen.


Das können sie indem sie Wissenschaftler, Stiftungen und Vereine unterstützen, die mit echten Medien zusammenarbeiten und kein wirtschaftliches Interesse verfolgen.


Seiten mit fundierten Wissen über Jenseitskontakte!



Durch Wissenschaftler und wissenschaftliche Verfahren zertifizierte Medien für den Jenseitskontakt!



Bücher zu der Thematik!


1. "The Medium Explosion: A Guide to Navigating the World of Those Who Claim to Communicate with the Dead." Robert Ginsberg, ISBN-13: 978-1-951805-48-7.


2. "Investigating Mediums: A Windbridge Institute Collection." Julie Beischel, ISBN: 978-132-039803-9.


3. "The psychic Maffia." M. LaMar Keene


4. "Psychic Blues: Confessions of a Conflicted Medium." Mark Edward und James Randi, ISBN-10:1936239272.


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Wie echt sind Jenseitskontakte?

Quellen:


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